
Winterwanderung von Beatenberg nach Habkern
Zu viert nahmen wir den Zug nach Interlaken, wo wir auf unseren Wanderleiter André Ingold stiessen.
Ein Blick zum Himmel zeigte uns dichten Nebel und ein Rundblick grüne Hänge. Je höher uns das Postauto führte, desto weisser wurde die Umgebung.
In Beatenberg angekommen, erwartete uns eine weisse Landschaft, Nebel und leichter Schneefall. Vergeblich suchten wir ein offenes Restaurant für unseren obligaten Startkaffee. Wahrscheinlich rechnete niemand mit Gästen bei diesem unfreundlichen Wetter. Auch suchten wir den Weg nach Habkern, den André dank GPS erahnen konnte.
Die Wege waren schneebedeckt und wir stapften durch eine unberührte Schneedecke und genossen dabei die uns umgebende Stille. Die Sicht war zeitweise sehr schlecht, doch irgendwann lichtete sich dann für kurze Zeit etwas der Nebel und gab den Blick frei auf den nächsten Hügelzug und auf ein klitzekleines Stückchen blauen Himmels.
Wir kamen durch den Wald, wo auf der Waldstrasse zwischen 30 und 40 cm Schnee lagen. André ging voraus und wir stapften in seinen Fussspuren, was auf die Länge ziemlich anstrengend wurde. Oberhalb von Habkern gelangten wir auf eine gepfadete Strasse, wo wir bei einer Schreinerei uns kurz aus dem Rucksack stärkten und es dann auf der aperen geteerten Strasse hinunter zur Bushaltestelle im Dorfkern ging.
Das Postauto führte uns zurück nach Interlaken, wo uns die Sonne begrüsste (!) und wo wir uns von André verabschiedeten.
Danke André für das Wintererlebnis.
Gerda B.









