
Bericht zur Herbstwanderung von Immensee nach Weggis
Wir stehen am Bahnhof Buchsi. Der Nebel hängt tief. Über Olten – Luzern kommen wir nach Immensee. Der Nebel ist immer noch da. Er wird noch den ganzen Tag im Gespräch sein.
Andrè, unser Wanderheiler stösst zu uns wie auch ein Gast aus Weggis. Wir machen uns auf, ein Stück Schweizergeschichte zu erwandern und anzuschauen. Der erste Punkt ist die Tellskapelle. Beschieden, eingebettet in einer Hecke Hier beginnt auch die Hohle Gasse. Ein schmaler gepflästerter Steinweg führt durch ein e Hohle. Unten können wir uns die Legende von Tell noch einmal lesen und hören und wie sie durch Goethe zu Schiller kam und dieser ein Theater schrieb. Bei der Erstaufführung führte Goethe Regie.
Wir gehen zurück zur Kapelle und sehen sie noch von innen an.
Auf dem Weiterweg kommen wir zur Gessler Burg. Ein Relikt auch der Zeit, als die Habsburger hier das Sagen hatten.
Der Nebel lichtet sich ein wenig und wir wandern oberhalb Küssacht. Reizvoll angelegt führt uns der Weg nach Greppen und auf einem Anstieg zum Restaurant Seebodenalp. Hier halten wir Einkehr zu Suppe, Kaffee und Tee.
Heute sind viele Leute hier. Dies ist gut möglich führt doch eine Strasse von Greppen hierher hoch. Die Sesselbahn die auf den Seebodenalp führt ist in Betrieb. Fast sind wir versucht hoch zu fahren um in der Sonne zu sein. Wir kommen davon ab und führen unseren Weg fort Richtung Weggis.
Am Vierwaldstättersee angekommen zeigt sich die Sonne und wir erblicken die Bergwelt die uns umgibt. In Weggis zeigt sich der Spätherbst der See glitzert silbrig und kleine Wellen säuseln auf ihm. Frohgemut steigen wir aufs Schiff das uns gemächlich nach Luzern fährt.
Natur und Geschichte vereinen diese Gegend.
Annemarie







