
Wandertage im Schwarzwald/Bernau
Vom 4. bis 7. Mai 2026
Am Montag, 4. Mai um 12:30 Uhr trafen sich 16 Personen auf dem Parkplatz vom Restaurant Chrump in Röthenbach. Wir füllten einen VW-Bus und drei weitere Privatautos. Die Reise beginnt: Via Autobahn bis Rheinfelden, danach das Wehratal hinauf bis Todtmoos, kurz noch um die Kurven und schon erreichten wir Bernau/Innerlehen.
Dort logierten wir im Naturparkhotel Schwarzwaldhaus und drei Personen in einer Ferienwohnung ganz in der Nähe. Das Hotel ist ein grosser Holzbau mit diversen Winkeln und Ecken und man musste gut aufpassen, dass man sein Zimmer wieder fand. Die Familie Goos und Personal sind aber sehr nette Personen und waren stets behilflich.
Nach dem Check-in besammelten wir uns und beschlossen den Zauberwald zu besuchen. Da sich das Wetter nicht von der besten Seite zeigte, war diese Zauberwaldwanderung sicher eine gute Idee. Diese Wanderung war wirklich sehr schön angelegt mit all dem Moos, den Bächli und Brüggli und natürlich Wald, Wald, Wald …… Wir bekamen einen ersten kleinen Eindruck vom Schwarzwald.
Jeweils um 18:15 Uhr gab es das Nachtessen. Da wurden wir verwöhnt. Immer mit einem Amuse-Bouche, Suppe, Salat, drei Menüs zur Auswahl, davon eines Vegi und ein Dessert. Einfach herrlich!
Nach dem Essen und vielen Gesprächen erfreuten wir uns jeweils noch an diversen Spielen. Aber am ersten Abend hatte niemand mehr Lust zum Spielen, es waren alle ein wenig müde.
Am Dienstag, 5. Mai trafen wir uns um 8:30 Uhr zum Zmorge. Und das Buffet war ja grandios. Wer die Wahl hat, hat die Qual: Man wusste fast nicht wo anfangen, so vielfältig wurde aufgetischt. Wir nahmen uns aber Zeit und genossen das Frühstück.
Da auch am Dienstag das Wetter nicht so stabil war, unternahmen wir eine Wanderung gleich vom Hotel aus. Zuerst über Wiesen, danach durch einen grossen Wald gings recht stotzig ca. 350 – 400 Höhenmeter hinauf bis wir zur Krunkelbach-Hütte auf 1294 m kamen. Wir waren froh, konnten wir hinein, es fing an zu regnen. Von der Aussicht hatten wir auch nicht viel, war es doch recht verhangen. Nun, es gibt Schlimmeres, sagten wir uns. Umso mehr erfreuten wir uns an der Natur mit all den frischen Blättern, dem schönen Wald, an der Bewegung und dem Zusammensein. Alle kamen gesund und munter mit etwas müden Beinen wieder hinunter zum Hotel. Kurz nach der Ankunft im Trockenen befiel uns ein starkes Gewitter. Schwein gehabt! Wir freuten uns bereits wieder auf das Abendessen. Nach dem Essen gab’s noch eine Spielrunde und schon war dieser Tag vorbei.
Am Mittwoch , 6. Mai war wieder Treffpunkt um 8:30 Uhr im Frühstücksraum. Die Wetterprognose war nicht so gut und doch blinzelte die Sonne ab und zu durch. Nach einem Hin und Her entschieden wir uns für den Titisee. So fuhren wir mit den Autos nach Seebrugg (liegt am Schluchsee) von dort mit dem Zügli nach Titisee. Dieser Ort ist ein typischer Touristenort. Es hat viele Läden, Restaurants und Cafés. Sofort marschierten wir los, wollten wir doch um den See wandern. Bereits auf halber Strecke fings an zu regnen und vielerorts gingen wir auf Asphalt. Ich persönlich war etwas enttäuscht, aber ich glaube, wir haben das Beste aus der Wettersituation gemacht. Am Schluss genossen die meisten von uns etwas Süsses. Eine Schwarzwäldertorte zu geniessen im Schwarzwald ist einfach ein Muss und Genuss. Etwas Shoppen in den Ferien gehört auch dazu, danach ging’s mit Bähnli und Auto wieder nach Bernau.
Die Zeit ging schnell vorbei und so stand bereits das letzte Abendessen von diesen Tagen im Schwarzwald bevor und wir schlemmerten noch einmal.
Schon war Donnerstag, 7. Mai, unser letzter Ferientag im Schwarzwald. Wir wollten nicht zu spät nach Hause kommen wegen dem Werktagsverkehr. Aber jetzt schon nach Hause abreisen, war auch zu früh. In diesem Bernau/Hinterlehen gibt es ein Kunsthaus. Der Künstler Hans Thoma ist in Bernau geboren und aufgewachsen. Wir besuchten diese Bilder-Ausstellung. Diese Bilder erinnern an die Bilder von Albert Anker. Es ist immer wieder faszinierend, wie exakt und genau diese Künstler malen konnten. Halt Künstler!
Nach diesem Besuch im Kunsthaus fuhren wir nach St. Blasien im Landkreis Waldshut im Südschwarzwald. Dort steht der Dom St. Blasius. Die ehemalige Abteikirche des Klosters St. Blasien hat eine Gesamthöhe von 62 Metern und wurde 1783 geweiht. Sie war damals die drittgrösste Kuppelkirche Europas. Mit einer Spannweite von 36 Metern gehört ihre Kuppel gegenwärtig noch zu den grössten in Europa. Jährlich im Sommer finden dort internationale Domkonzertreihen statt.
Für mich ist dieser Dom in so einer Landschaft immer wieder faszinierend und schön. Der weisse, helle Innenraum ist relativ schlicht für katholische Verhältnisse.
In einem Café genossen wir noch einmal etwas Feines, mussten wir doch für die Heimfahrt gestärkt sein. Und zum Schluss schien die Sonne auch wieder mehr.
Wie sagt man: Hat man die Sonne im Herzen, das hilft über viele Schmerzen. Schmerzen hatten wir gottlob keine, dafür aber Regen.
Das ist ein kleiner Bericht von diesen Schwarzwaldtagen. Sie werden uns in bester Erinnerung bleiben. Ob Sonne oder Regen, uns machte nichts verlegen. Wir genossen Speis und Trank und die Gesellschaft mit vielen Gesprächen.
Herzlichen Dank an Fritz und Marianne für die umsichtige Organisation.
10. Mai 2026, Christine































