
Bericht zur „Drei Teiche-Wanderung“ Heimenhausen-Wangen a/Aare
Zu fünft steigen wir am Bahnhof Herzogenbuchsee in den Bus. In Heimenhausen angekommen, warten weitere sechs Personen auf uns, und so nehmen 11 Naturfreund:innen den Weg unter die Füsse.
Meteo meldet für Donnerstag einzelne Regenschauer. Aber wir kommen trocken durch den Nachmittag. Ab und zu verdecken grosse weisse Wolken die Sonne und ein kühler Wind begleitet uns.
Dem Seebach entlang gelangen wir zum Weiheracher, der ganz eingewachsen ist von Gebüschen und Gras. Ans Ufer kann man nicht mehr gelangen. Martin berichtet, dass der Weiher früher immer gut gepflegt, und für die Familie ein tolles Ausflugsziel gewesen sei.
Wir gelangen nach Oberberken und wandern weiter Richtung Steinbachweiher. Der Steibachweiher ist uns allen gut bekannt und gilt als ein verborgenes Naturjuwel im Kanton Bern. Es werden ihm noch andere Attribute zugeschrieben, wie Martin berichtet und uns anhand einer Grafik Wissenswertes über den Weiher und seinen bekanntesten Bewohner – den Biber – erzählt.
Nach der Pause geht es ein ganzes Stück aufwärts auf den Homberg. Dort warten Elsbeth und Benno auf uns. Nun sind wir dreizehn an der Zahl. Wir gelangen in einen Weiler und überqueren einen privaten Vorplatz um auf den offiziellen Wanderweg zu kommen, der recht steil runter führt ins Sebiloch. Neben anderen drei Häusern steht ein speicherähnliches Haus und bietet uns einen eindrücklichen Anblick. Nun geht’s wieder bergauf und wir erreichen die Hauptstrasse von Walliswil nach Wangen. Dieser folgen wir ein kurzes Stück, zweigen dann ab durch ein Einfamilienquartier und weiter auf landwirtschaftliche Wege. Wir sind umringt von Getreide-, Kartoffel- und Sonnenblumenfeldern, Kirschbäumen und haben einen tollen Blick auf den Jura. Dann erreichen wir den Gensberg. Ein beliebter Weg kreuz und quer durch den Wald. Wir gelangen auf den «Arnold Rikli Weg», ein Erlebnis und Lernweg über die Naturheilkunde des «Sonnendoktors», wie uns Martin berichtet, die auf den Kräften von Sonne, Luft, Wasser und einer ausgewogenen Ernährung basieren.
Aus zeitlichen Gründen kürzen wir den Weg ab und sehen so den dritten Teich (den Waldteich im Galgenrainwald) nicht mehr. Es geht von nun bergab direkt nach Wangen a/Aare. Im Café Kalorien-Reich geniessen wir feine Patisserie und lassen den gemeinsamen, wunderschönen Tag ausklingen.
Vielen herzlichen Dank an Ruth und Martin für die tolle Wanderung! Sie haben uns zum Teil Wege eröffnet, die wir nicht kannten.
Ursula Wagner, 12.06.2026














