Zwei Tage im Roseloui Gebiet (30.06./01.07.2019)

Zwei Tage im Roseloui Gebiet (30.06./01.07.2019)

(Annemarie, Roland, Vreni, Vreni, Vreni, Isabel, Walter, Ernst, Johanna sowie 3 Tagesgäste am Sonntag).

Am Sonntagvormittag treffen sich zehn Wanderfreudige beim Eingang zur Rosenloui-Schlucht, nachdem zwei Naturfreunde bereits in Kaltenbrunnen ausgestiegen sind und etwas von unserem Gepäck in der Reutsperre deponieren – dafür nochmals vielen Dank!

In der Schlucht sind wir beeindruckt von den Kräften des Wassers: es sprudelt, zischt, sprüht, schäumt und schleift den Fels. Nach dieser Erfrischung steigen wir tapfer bergan, bis wir die 700 hm erklommen haben  und bequem die Engelhornhütte erreichen. Dankbar für den Schatten hinter dem Haus, verzehren wir unser Picknick, schauen zu den Engelhörnern hoch und bewundern die Ankebälli und Alpenrosen am Hang. Beim Abstieg über die Rychenbachalp begleitet uns eine üppig gemischte Flora und am Waldausgang fällt uns eine imposante Staude auf – eine noch nicht geöffnete Türkenbundlilie.

Im Naturfreundehaus warten bereits die beiden Vreni und Roland und wir werden von den neuen Hüttenwarten Daniela und Markus begrüsst und bestens betreut. Die drei Tagesgäste verabschieden sich, die übrigen geniessen entweder die Dusche oder das Kneippbad in der Schafweide. Später wird uns ein feines Nachtessen serviert und das Caramelköpfli findet nur noch knapp Platz in unseren Bäuchen. In der Nacht zieht ein Gewitter vorbei und beschert uns einen abkühlenden Regen.  

Am Montagmorgen brechen wir um 8.30 Uhr frisch gestärkt auf in Richtung Chaltenbrunnenalp, wo Rinder und Kühe bereits friedlich grasen. Eine Dreiergruppe von uns wählt einen direkteren Weg zum Zwirgi (unserem Zvieri-Ziel), während wir anderen am Rand des Hochmoors zur Wandelalp aufsteigen und uns in dieser prächtigen Landschaft ein wenig im Paradies wähnen: Enziane, Alpenrosen, Orchideen, Wollgras, Mehlprimeli, Soldanellen, moorige Tümpel mit Libellen und darüber blauer Sommerhimmel. Rauschende Bäche begleiten den stellenweise steilen Abstieg auf das Bödeli von Falchern. Zu guter Letzt ist noch Durchhalten gefragt auf dem heissen und trockenen Stück zum Zwirgi, wo wir uns dem kühlen Trunk hingeben können.

Es waren zwei abwechslungsreiche Wandertage auf guten Wegen und in guter Gesellschaft!

Johanna

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